Letzter Schnorcheltag im Ningaloo Marine Park (Cape Range National Park)

30.04.2011

Weil uns der “Drift Loop” Schnorchelspot an der Turquoise Bay am ersten Tag so gut gefallen hatte, machten wir heute noch einmal einen Ausflug dorthin.
Die Strömung war dieses Mal merklich schwächer und wir trafen heute auch keinen Stachelrochen an. Dafür sichteten wir einen grosse Kraken (Octopus) in den Korallen. Die Krake war so gut getarnt, dass man zwei Mal hinschauen musste. Wir genossen das driften über die Korallen bis wir nach ca. 1 Stunde genug hatten.
Am Mittag zogen wir wieder ab und suchten noch nach einem Strand zum Boogie Boarden. Leider war heute der Wind wieder recht stark ablandig und die Ebbe mitten am Nachmittag – so gabe es nirgens grosse Wellen und wir verzogen uns in den Schatten für die Siesta.

Gegen Abend fuhren wir dann wieder zum Leuchtturm, mit Computer und Telefon ausgerüstet. Zum Sonnenuntergang gab es wieder eine richtige Karawane zum Leuchtturm. Wir wurden wieder mit einem schönen Sonnenuntergang verwöhnt und konnten unsere “Arbeit” (Tagebuch und so) gleich auch noch erledigen.

Bilder: Morgentlicher Gast auf dem Campingplatz (Profipilot?) und eine Möwe im kristallklaren Wasser an der Turquoise Bay. Sonnenuntergang…

Parrot on Campingsite, Exmouth, WA

Seagull, Turquoise Bay, Ningaloo Marine Park, WA

sunset...

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Schnorchlen am Mandu South Beach

29.04.2011

Für heute suchten wir uns einen etwas weniger frequentierter Punkt zum Schnorcheln aus… ebenfalls ein fantastischer schneeweisser Strand mit farbigen Steinen und Korallenbänken. Unser Highlight dieses Mal im Wasser: Ein roter Seestern. Einen solchen, leider vertrockneten, gab es auch am Strand zu bewundern.

Danach probierten wir noch das Schnorcheln in der Turqouise Bay aus (nicht den “Drift Loop”). Dort war es aber nicht so toll, das Wasser war sehr trübe und viele Korallen waren mit einer Sandschicht bedeckt. Auch heute fanden wir nicht die geeigneten Bedingungen (= Wellen) für unsere Boogie Boards, deshalb ging es wieder zurück zur Siesta auf den Campingplatz.

Am Abend stand dann der Besuch des Lighthouses (Leuchturm) gleich oberhalb des Campingplatzes auf dem Programm. Vorn dort oben haben wir nämlich Telefonempfang und können unseren Internet WiFi Spot benutzen. Wir machten also etwas Fotoupload und genossen den Sonnenuntergang mit einer leichten Brise vom Meer her – hier hätten wir heute fliegen können/sollen. Leider hatten wir aber schon ein Bier getrunken… Fliegen und trinken geht nicht.

Bilder: Das Wasser war so angenehm wie in der Badewanne… der vertrocknete Seestern am Strand. Der Sonnenuntergang beim Lighthouse (ein begehrtes Fotoobjekt wie man sieht).

Snorkling at Mandu Beach South, Ningaloo Marine Park, WA

Mandu Beach South, Ningaloo Marine Park, WA

Sunset at the Lighthouse, Exmouth, WA

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Schnorcheln an der Lakeside Bay und Besuch des Yardie River Gorge

28.04.2011

Einen sehr schönen Schnorchelspot hatten wir uns für heute ausgesucht: Die Lakeside Bay. Vom Parkplatz/Camping musste man zuerst ca. 500m Richtung Süden dem Strand entlang laufen. Dort gibt es ein abgestecktes “Sanctuary” in dem man schnorchel kann. Wir genossen den einsamen Platz, am Anfang waren wir fast alleine. – Und heute hatten wir wieder Glück: Wir sichteten eine wunderschöne und recht grosse Meeresschildkröte unter dem Rand einer grossen Korallenbank. Super. Sie beobachtete uns ganz genau und wir fragten uns, wer wohl neugieriger ist… Wir störten sie nicht weiter und zogen bald wieder davon.

Am Nachmittag schauten wir uns dann noch das südliche Ende des Nationalparks an und fuhren bis zum Yardie River. Dort endet die geteerte Strasse und man könnte weiterfahren auf einer 4×4 Strecke. In den Büchern wird die Überquerung des Yardie Rivers als nicht immer möglich beschrieben. Momentan war es aber überhaupt kein Problem, vorne zum Meer hatte sich bereits die besagte Sandbank gebildet und eine Überfahrt wäre bei Ebbe gut möglich.

Wir wollten aber nicht auf die andere Seite sondern machten eine kleine Wanderung in den Yardie Gorge. Schön aber heiss!! Ziemlich geschafft kehrten wir dann am Nachmittag wieder zum Camping zurück und machten für den Rest des Tages nur noch Siesta.

Bilder: Schild vor der Überquerung des Yardie River, das Warnschild kommt nach der Kurve. Die Querung wäre heute kein Problem gewesen, das Wasser reicht mir nur knapp über die Fussknöchel (Der Sand wäre allenfalls das grössere Problem). Thomas geniesst den Blick über den Yardie River Gorge. Heute hätten wir gerne ein Kanu gehabt.

Yardie River Crossing Sign, WA

Yardie River Crossing Sign, WA (possible)

Yardie River Gorge, WA

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Schnorcheln in der Turquoise Bay im Cape Range National Park, WA (Ningaloo Marine Park)

27.04.2011

Schon gestern freuten wir uns auf unsere erste Schnorcheltour am Ningaloo Reef. Das Ningaloo Reef ist das schönste und grösste Riff in Westaustralien und inzwischen durch einen Marine National Park geschützt. An einigen Stellen kann man von Strand aus die nur wenig weiter aussen liegenden Korallenbänke umschnorcheln.

Nachdem wir unsere Zelt noch regensicher gemacht hatten (wir spannten das zusätzliches Dach darüber; wir bleiben ein paar Tage hier), machten wir einen Ausflug zur Turquoise Bay. Dort gibt es zwei Schnorchelspots, einen mit Meeresströmung und einen weiteren ohne grosse Stömung in der geschützen Bucht. Wir schauten uns den Strömungsstrand an (“Achtung: Nur für geübte Schwimmer und Schnorchler” – so heisst es bei der Nationalparkinformation).
Dort stiegen wir am beschriebenen Punkt ins Wasser, schwammen ca. 100m hinaus und liessen uns mit der Strömung Richtung Norden über die Korallenbänke treiben. Wunderbar! Schon kurz nach unserem Startpunkt scheuchten wir einen riesigen Stachelrochen (natürlich unbeabsichtigt) aus seiner Sandtarnung am Boden auf. Er zog maiestätisch unter uns durch und verschwand im leicht trüben Wasser. Wir schwebten dann mit der leichten Strömung über viele grössere und kleinere Korallenbänke mit unzähligen farbigen Fischen und genossen das warme Wasser. Rechtzeitig vor der beschriebenen Sandbank schnorchelten wir dann wieder Richtung Strand, um nicht von der immer stärker werdenden Stömung mitgenommen zu werden. Das ist wichtig, weil gleich bei der Sandbank die Ströumung von der anderen Seite der Bucht dazukommt und man von dort unweigerlich an die äussere Riffkante und dann ins offene Meer gezogen würde. Kurz vor unserem Ausstieg an den Strand spürten wir dann die Stömung auch richtig gut und probierten auch einmal dagegen zu schwimmen: Beim Ausstiegspunkt bei der Sandbank konnte man sich gegen die Stömung mit den Flossen gerade noch so an Ort halten.

Leider war das Wetter heute nicht so besonders, das heisst den ganzen Tag war es wolkenverhangen und die Lichtverhältnisse zum Schnorcheln waren nicht so optimal. Dafür war es wirklich angenehm warm und nicht zu heiss.

Bild: An der Turquoise Bay waren wir bei Weitem nicht die einzigen Schnorchler, viele liessen sich wie wir von der Strömung nordwärts treiben. Weiter aussen brechen die Wellen beim äusseren Riffrand. Kurz nach der Sandbank (diese ist nicht im Bild, sie ist viel weiter rechts) gibt es eine Lücke im Riff, welches je nach Flut und Wellengang die mehr oder weniger starke Strömung verursacht.

Turquoise Bay, Ningaloo Marine Park, WA

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The Tropic of Capricorn (Der Wendekreis des Steinbocks)

26.04.2011

Gestern Abend konnten wir nun endlich telefonisch einen Platz auf einem Camping nahe des Cape Range National Parks buchen. Also hiess es heute nichts wie los Richtung Norden! Scheinbar sind die Wochenendausflügler bereits wieder auf dem Heimweg, der Verkehr auf dem Highway Nummer 1 jedenfalls war für Australische Verhältnisse wohl eher dicht.

Nach der Abzweigung beim Minilya Roadhouse überquerten wir dann bald den “Wendekreis des Steinbocks” – den südlichen Wendepunk der Sonne am 21. Dezember. Das heisst, wir befanden uns nach Überquerung im Tropengürtel der Erde, der ungefähr beim 23 Breitengrad beginnt. Und rechtzeitig zu unserer Ankunft im Tropengebiet zogen graue Wolken auf. Die Temperatur war hier ebenfalls schon merklich höher und die Luft schwül…
Landschaftlich waren hier vor allem unzählige riesige Termitenhügel zu sehen, es gab kaum Bäume und es war mit Ausnahme von zwei Hügelzügen in der Ferne bis kurz vor Exmouth ziemlich flach.

Wir quartierten uns beim Lighthouse Campingplatz ca. 17 km nach Exmouth Richtung Cape Range NP ein und genossen einen schönen Abendspaziergang am Strand bevor es dann wieder einmal zu regnen begann (“it never rains in Australia” – das hier soll eine der trockensten Gegenden der Welt sein).

Bild: Vor dem Sprung in die Tropen am Tropic of Capricorn.

The Tropic of Capricorn, Western Australia

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