Millstream National Park, Crossing Pool Camping: Schwimmen und Wandern

05.05.2011

Petrus war uns heute wieder einigermassen gnädig gestimmt und stellte die Wasserhahnen für einige Stunden ab. In dieser Zeit konnten wir eine Wanderung zur ehemaligen Farm (um 1860 bis 1960) machen. Der Weg führte zum Teil mitten durch das riesige und zeitweilig überschewmmte Flussbett des Fortescue River.

Spannende Bäume und Pflanzen mit einer Beschriftung, wie diese von den Aboriginies jeweils genutzt wurden, beschilderten den Weg. Der Weg war von den letzten Überschwemmungen noch ziemlich mitgenommen und noch nicht überall wieder hergestellt. Darum mussten wir aufpassen, dass wir keinen der Marker verpassten.

Bild: Wir zwei inmitten einer Gruppe von Millstream Palmen (Livistona alfredii (lat.) oder Garliwirri (aboriginal)), einer in Australien beheimateten Fächerpalmenart.

Millstream Palms (livistona alfredii), Millstream National Park, WA

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Millstream National Park, Crossing Pool Camping: Regen, Regen, Regen…

04.05.2011

Der Regen hörte auch in der Nacht nicht auf. Zwar war es nicht viel, aber doch so viel dass unser Zelt am Morgen die ersten “Lecks” zeigte. Wir stürzten uns in unsere Regenjäckli und spannten wieder einmal das Überdach über unsere Wohnung.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Lesen, spielen, Vögel beobachten…

Bild: Unser Zelt wird von Thomas wieder einmal regensicher gemacht.

the tarp is ready... it never rains in Australia

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Karratha – Millstream National Park

03.05.2011

Heute verliessen wir unseren teuren Campingplatz in Karratha und tauschten ihn gegen ein Bushcamping im Millstream National Park. Gestern begutachteten wir den Camping beim Snake Creek (in der Nähe des Phyton Pool), das war aber mehr ein Parkplatz wie ein Camping.

So entschieden wir uns für den anderen Teil des Millstream National Park, dort gibt es überall Pools in den Flüssen wo man baden kann. Beim Eingang des NP entschieden wir uns dann gleich zum Crossing Pool Camping zu fahren, das ist der einzige Camping wo man auch gleich im Fluss baden kann. Ein Vorteil, wenn es sonst nur ein Plumpsklo gibt.

Da wir so früh am Mittag dort waren, konnten wir uns den schönsten Platz in der Ecke mit Sicht auf den Fluss ergattern. Neben uns waren gerade die “Camp Hosts” am Einrichten ihrer Bleibe. Sie bleiben für die nächsten 2 Monate im Nationalpark, schauen zum Campingplatz und zu den Campern und ziehen die Campinggebühren ein. Ein richtig schöner Platz, dort stellten wir gleich unser Zelt auf.

Nach einer Ausfahrt um den Millstream Nationalpark mit 2 kleinen Flussquerungen kehrten wir später wieder zum Camping zurück, welcher sich nun langsam füllte. Leider waren die Wolken schon ziemlich schwarz und am Abend begann es wieder einmal zu regnen…

Bild: Beim “Cliff Lookout” bot sich ein schöner Blick über den Fortescue River (oder besser das Wasser das im Winter darin noch stehen bleibt). Dort unten etwas weiter links liegt “Crossing Pool” und der “Campingplatz” (7 Stellplätze).

Cliff Lookout, Millstream National Park, WA

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Tagesausflug in den Millstream National Park: 4×4 Bergfahrt beim Harding Dam, Rivercrossing, Canyons… unbeschreibliche Landschaft!

02.05.2011

In der letzten Nacht wurden wir um 00:30 plötzlich aus dem tiefen Schlaf aufgeschreckt. Um unser Zelt herum zischte es plötzlich… Nach genauerem Hinhören konnten wir das Geräusch dann einem spitzenden Wasserhahn zuordnen. Genauere Erkundungen ergaben dann, dass in unserer Campingreihe alle Rasensprenkler liefen… und das 50 cm von unserem Zeltschloss entfernt. Jupiiee: Endlich Wasser – schön kühl und nass wars. Und am Morgen nach einem 2. Gang alles wieder staubbtrocken. Und wir selber hätten die Story nicht geglaubt, wenn wir nicht selber vor unserer Zelttüre gestanden hätten und den kalten Wassersprenkler gesehen, gehört und gefühlt hätten. In der nächsten Nacht werden wir auf jeden Fall keine Badetücher draussen aufhängen 😉

Heute schauten wir den “Table Mountain” an, einen Berg beim Harding Dam, der Stausee ist die Trink-Wasserversorgung von Karratha. Gestern noch schauten wir den Track auf Google Maps an… zum Glück, wir hätten den Weg auf den Berg sonst wohl nicht gefunden. Und die Fahrt dort hinauf war dann auch nicht ganz ohne (4×4 only!). Wir wurden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Kein weiterer Kommentar (ausser: zum Fliegen hatte es dann doch leider zuviel Wind).

Dann ging es der Bahnlinie entlang weiter bis zum Millstream National Park. Auf den Banlinien wird mit langen Zügen Eisenerz transportiert. Wir zählten bei einem Zug 280 Wagons, jeder wird wohl so 40 Tonnen Erz geladen haben. 3 Zugmaschinen schleppten die Wagen über die Bahnline im Niemandsland.
Und natürlich gehörten heute auch wieder 2 Rivercrossings auf dem Programm, da war diese vom Gascoyne Junction eine Babyquerung.

Wow – einfach irgendwie unbeschreiblich und anders. Die Landschaft war in der Tat sehr besonders. Gerne wären wir hier geflogen. Vielleicht in den nächsten Tagen…

Bei Sonnenuntergang waren wir dann müde aber sehr zufrieden wieder zurück auf unserem teuren Campingplatz in Karratha.

Bilder: Schlange oder was? => ja das Braune im Tal ist ein Zug. Das war die Aussicht vom “Table Mountain” beim Harding Dam. Dieser Zug hatte ca. 280 Waggons (Wenn wir uns nicht vezählt hatten). Mehr Fotos später in unserer Bildergallerie (einfach fantastisch, auf den Fotos kommt die Weite trotzdem leider nicht so zur Geltung). Ein weiterer Blick zum vollen See beim Harding Dam. Eine unserer “Rivercrossings” – noch einige Zentimeter mehr (das waren etwa 40 cm Wassertiefe – 50cm ginge wohl gerade noch) und wir könnten bei mehr Wasser ohne “Schnorchel” am Auto nicht mehr queren…

Table Mountain, Harding Dam Karratha, WA

Table Mountain, Harding Dam Karratha, WA

Harding River Crossing,, Millstream National Park, WA

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Exmouth – Karratha und der teuerste Campingplatz der bisherigen Reise

01.05.2011

Unsere Reise führte uns weiter von Exmouth über den Highway 1 nach Karratha. Den Anfang der Strecke benannten wir den “Termitenhügelslalom”. Überall Termitenhügel und wir malten uns aus, dass die Strasse extra um diese Hügel herum gebaut werden musste (so ein Termitenkönigspaar kann immerhin 50 Jahre alt werden). Die Termitenhügel waren wohl schon vor der Strasse da.

Nach etwa der Hälfte der Fahrt wurde die Landschaft dann spannender. Überall kleine Hügel und Steinformationen – und dann die ersten Bohrungen und Minen in der Umgebung von Karratha. Wir fuhren unseren auserwählten Campingplatz ohne grosse Sorgen an. Und wir waren überrascht: Der Platz mit Strom kostete auf diesem Campingplatz tatsächlich 50$ (!!). Soviel zahlten wir auf anderen Plätzen für 2 Nächte. Trotzdem wollten wir hier bleiben und mit etwas Charme konnten wir den Platz etwas günstiger bekommen.

Karratha und Dampier sind die jüngsten Städte in Australien und boomen momentan wegen den Gas und Erzvorkommen. Unterkünfte für die Angestellten der Minen und Touristen sind Mangelware und man kann scheinbar fast jeden Preis verlangen. So kostet ein Cabin auf einem Campingplatz 220$ und ein Hotelzimmer ist ab 300$ aufwärts zu haben. Hier würde es sich lohnen, eine Unterkunft anzubieten….

Müde stellten wir unser Zeltschloss auf und waren froh über den grosszügigen Platz und die Duschen ohne viel Salz im Wasser.

Bild: Irgendwo unterwegs kurz vor Karratha: Schönste Quellwolken und Wolkenstrassen… (no further comment).

in the middle of the nowhere close to Karratha, WA

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