Broome: Grobe Planung der Weiterreise durch die Kimberleys und Sightseeing-Tour

10.05.2011

Zwei Dinge waren heute dringend zu tun: 1. Wir brauchten eine Garage und ein Ersatzteil (inner cv boot) um unser Auto wieder auf Vordermann zu bringen und einen aktuellen Strassenbericht zur “Gibb River Road” durch die Kimberleys.

Beide Informationen fielen etwas ernüchternd und nicht gerade erhellend aus:
Das Ersatzteil für unser Auto war in Broome nicht aufzutreiben und muss bis morgen aus Perth eingeflogen werden. Wir könnten das alte defekte Teil zwar noch am Auto lassen und so weiterfahren. – Aber unsere Planung der Weiterreise heisst “Gibb River Road” durch die Kimberleys, angesichts dieser Strasse ist ein Auto in Top Zustand notwendig.

Die “Gibb River Road” ist nach Rückfrage im Visitor Information Center bis auf weiteres “closed to all vehicles” (= geschlossen für alle Fahrzeuge). Die Wasserstände der zwei wichtigsten Flussquerungen liegen momentan bei 1.2 m und 65 Zentimeter. Leider zu viel. Ausserdem ist die Strasse überall kaputt und muss noch da und dort geflickt werden – das Dauert bis ca. zum 20. Mai, alle Angaben ohne Gewähr und eine Öffnung ist nur möglich falls es nicht mehr heftig regnet.

Hmmm. Wir beauftragten also die Garage für das Bestellen des Ersatzteils und brüteten während einer Sightseeing Tour durch Broome über Plan B für unsere Weiterreise.

Bilder: Die berühmte “Cable Beach” in Broome (einer der schönsten Strände der Welt (???)). Wir genossen unseren Zeltplatz mit der fantastischen Aussicht zum Apero (leider ist es um 18:00 schon stockfinster und für das Vollmondspektakel dauert es noch 7 Tage).

Cable Beach, Broome, WA

View from the camping spot in Broome

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Eighty Mile Beach – Broome

09.05.2011

Endlos lang kam uns die ca. 380 km Fahrt nach Broome vor. Links und rechts der Strasse nur Büsche und ab und zu gefärhlich nahe an der Strasse grasende Rinder/Kühe. – Das Land ziemlich flach… Ein Roadhouse, auf der ganzen Strecke etwa 5 Abzweiger (3 zu einem Strand, 2 zu Farmen.)

In Westaustralien liegt alles seeehr weit auseinander und extrem dünn besiedelt. In Broome bezogen wir dann Quartier im Roebuck Bay Caravan Park (ein erträglicher Preis, aber nicht gerade günstig) auf einem ruhigen Platz mit Meersicht.

Bilder: Einer unserer bisher schönsten Stellplätze auf einem Campingplatz. Nächtlicher Besuch einese Einsiedlerkrebses in einer Schnecke. – Er wollte schnurstracks durch unsere “Wohnung” spazieren und wir mussten ihn umplatzieren und wieder auf den rechten Weg bringen.

Roebuck Bay Caravan Park, Broome, WA

Visitor

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Eighty Mile Beach

08.05.2011

Ein Tag am Strand. Endlich war es nach einer sehr windigen Nacht wieder einigermassen schönes Wetter. So konnten wir am Strand unsere Drachen steigen lassen, spazieren und Muscheln sammeln. Am Nachmittag, als dann die Flut wieder einsetzte, standen die Fischer (80% männlich) überall am Strand und versuchten ihr Glück mit mehr oder eher weniger Erfolg.

Bilder: Drachen steigen lassen am Eighty Mile Beach, die Anderen fischen. Meine Muschelsammlung nach 4 Stunden harter Suche: 1 Herzigel/heart urchin 2 Kammmuschel/scallop 3 Sand Dollar/sand dollar 4 Australische Olive/Australian olive 5 ??? 6 Australische Walzenschnecke (ein etwas kleines und abgewetztes Exemplar ohne grosse Hörnli und Farbe) 7 Doppelbohrerschnecke/duplicate auger (ohne Garantie) 8 Netz Kegelschnecke/textile cone (lebendig = giftig) 9 die eine ist wohl die abgebrochene Variante der zwei anderen, dann könnte es ein Glockenklöppel/bell clapper sein 10 eine 5 Cent Münze als Grössenvergleich, diese Münze hat ca. 1.5 cm Durchmesser.

Fun with kites at eighty mile beach, WA

Shell collection from eighty mile beach

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Port Hedland – Eighty Mile Beach: 250 km Fahrt

07.05.2011

Eine kurze Etappe weiter Richtung Norden. Wir verliessen Port Hedland zeitig am Morgen und machten uns auf den Weg Richtung Eighty Mile Beach. Wir dachten, dieser endlose Strand ist einen Abstecher wert.

Das Wetter war zwar sehr durchzogen und extrem windig, aber wir freuten uns über den etwas günstigeren Campingplatz (und vor allem über die Dusche). Und der Strand war wirklich einen Abstecher wert ( – Schwimmen nicht empfehlenstwert, sehr rauh und die Heimat von Haien und Stachelrochen). Wir schlugen unser Lager beim Strandcamping auf und zurrten alles schön fest, der Wind war dann später in der Nacht so um 80 km/h

Bild: Beim Nachmittagsspaziergang an der Eighty Mile Beach.

Eighty Mile Beach, WA

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Fahrt vom Millstream National Park über Karratha nach Port Hedland (wieder Regen und… Schlamm)

06.05.2011

Während der Nacht regnete es wieder ziemlich lange. Am Morgen machten wir uns Sorgen, ob wir bei diesen aufgeweichten Pisten wieder zurück auf den Highway kommen. Wir fragten zuerst den Camp Host, wie er das mit dem Strassenzustand so sieht. Er meinte, der Regen sei nicht so heftig gewesen, die Strasse sei höchstens etwas schlammig (muddy) und aufgeweicht…

Gehört, gepackt. Nach 2 Stunden war alles verstaut (inkl. Überdach für das Zelt). Die Strasse war kein Problem, nur der Dreck der nach 40 Min. überall klebte. Zentimeterdick!!! Nach Karratha regnete es zum Glück noch einmal und der Dreck wurde wieder etwas aufgeweicht. In Port Headland besuchten wir aber zuerst eine Autowaschanlage und befreiten unser Auto und den Anhänger so gut es ging von dem Dreck. Dieser rote Schlamm ist so hartnäckig, wir brauchten sicher eineinhalb Stunden, bis wir unseren Zeltanhänger wieder anfassen konnten.

Port Hedland war dann auch wieder super teuer, so buchten wir uns auf dem Camping nur für eine Nacht ein und freuten uns über die Dusche und die Waschmaschinen.

Bilder: Unser Gespann vor der Abfahrt am Crossing Pool im Millstream National Park… und 40 Minuten und 60 km später wieder auf der geteerten Strasse.

car before dirt road

car after dirt road part II

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