River und Creek Crossing Rally aus dem Purnunulu National Park – Wyndham

20.05.2011

Heute war es wieder soweit: Die ganze Piste wieder zurück auf den Highway. Eine wahre “River und Creek Crossing Rally”!

Auf den 64 km zählten wir:

54 Dry Creeks (Bäche ohne Wasser)
40 Creeks (Bäche mit Wasser)
10 Muddy Creeks (Bäche mit Wasser und Schlamm bei der Ein- oder Ausfahrt)
3 Rivers (breitere Bäche/Flüsse mit tieferem Wasser, 30 bis 50 cm tief).

Wir brauchten zweieinhalb Stunden für die 64 km und ruinierten einen “Bushing” beim linken Vorderrad unseres Autos (wieder einmal). In Wyndham stellten wir auch noch fest, dass wir beim Camper Trailer auch noch ein “Dust Cover” verloren hatten (das ist der Schutz bei der Radnabe, darunter befindet sich das gefettete Kugellager). Alles kein Problem, solange wir keine Staub und Wasserdurchquerungen machen bis es wieder gedeckt ist.

Müde kamen wir in Wyndham an und suchten noch einen Ersatz für das Dust Cover. Leider war es nicht erhältlich, also verschoben wir die Suche auf die nächste Stadt. Und dann freuten wir uns auf die Dusche!

Bilder: Schlammbad gefällig? Die schlimmste Stelle auf der ganzen Route war bei der Rückfahrt noch schlimmer wie vor drei Tagen = “Muddy Creek Crossing”: Hier stand der Schlamm stellenweise knietief und es gab riesige Löcher. Nach meinem Reko-Gang (andere Leute zahlen viel Geld für ein Schlammbad) meisterte Thomas das schwierigste Stück der Rückfahrt mit viel Konzentration. Die letzte Flussquerung, das Wasser war schon wieder etwas zurückgegangen, aber immer noch etwa 35 cm tief.

Muddy Creek Part 1

Muddy Creek Part 2

The last River Crossing from Purnululu National Park, WA

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Purnululu National Park (Bungle Bungle)

19.05.2011

Sonnenaufgang auf der Südseite. Schon um 05.10 Uhr am Morgen war Abfahrt beim Campingplatz, bis zu unserem Sonnenaufgangsspot fuhren wir 30 Min.. Schön! Leider gab es für heute keine Wanderungen mehr weil der nördliche Teil des Parks immer noch geschlossen war. Dafür fuhren wir zum Sonnenuntergang noch einmal zu einem schönen Lookout mit 360 Grad Rundumsicht. Mit einer Flasche Wein und der Videokamera bewaffnet genossen wir den super Sonnenuntergang!

Bilder: Sonnenaufgang auf der Südostseite der Bungles. Sonnenuntergang auf der Westseite.

Sunrise, Purnululu National Park, WA

Sunset, Purnululu National Park, WA

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Purnululu National Park (Bungle Bungle), WA

18.05.2011

Wandertag. The Dome Walk, Cathedrale Gorge und das Pikanilli River Lookout. Fantastisch! Der Punrnululu National Park ist wirklich einen längeren Abstecher wert. Schade, dass die Nordseite mit dem Echidna Chasm und Minipalms nicht offen waren. Sehr beeindruckend diese Bungles Bungles.

Gegen Abend fuhren wir dann wieder zum Airstrip und hofften auf besseren Wind. Auch heute schlief der Wind pünktlich nach dem letzten Flieger ein und wir verzichteten auf einen weiteren Schleppversuch.

Dafür gab es noch einen kleinen Ausflug zum Sunset Lookout gleich beim Campingplatz.

Bilder: Der Cathedral Gorge, eine riesige Halle mit einem See in der Mitte. Pikanilli River Lookout.

Cathedral, Purnululu National Park, WA

Pikanilli River Lookout, Purnululu National Park, WA

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Halls Creek – Purnululu National Park (Bungle Bungle)

17.05.2011

Die Fahrt von Halls Creek bis zum Abzweiger in den Nationalpark war einfach. 100 km geteerter Highway. Im Visitor Center in Halls Creek versicherte man uns noch einmal, dass der NP offen sei und man auf einem Campingplatz campieren könne. Also nichts wie hin!
Schon am Anfang der Strasse in den Nationalpark kamen uns etliche Wagen entgegen. Wir fragten nach dem Zustand der Strasse und erhielten als Antwort: “Ist ok, viele Bach- und Flussquerungen und eine Schlammstelle, an der man etwas aufpassen muss”.

Schon bald standen wir vor der ersten grossen Flussquerung. Zuerst mussten wir anhalten und schauten den entgegenkommenden Fahrzeugen zu. Sah tief aus das Wasser… Und dann waren wir an der Reihe: “4×4 Low Gear” rein und dann schön langsam aber zügig durch. Kein Problem! Heute war mein Fahrtag. Etwas angespannt durquerte ich die vielen Bäche und Flüsse und den “Muddy Part” (Schlammloch), und alles schön mit dem Anhäger im Schlepptau. Alles ging gut und wir quartierten und im “Walardi Camp” auf der Südseite des Nationalparks ein. Leider war die ganze Nordseite des Parks wegen unpassierbarer Strassen noch immer geschlossen.

So zum Spass fuhren wir dann zum “Bellburn Airstrip”… ein Sonnenuntergangs- Vollmond – Schlepp in den Bungles Bungles wäre ja nicht schlecht. Dort angekommen erkundigten wir uns um den Preis der Heliflüge – vieel zu teuer für uns. Wir sprachen dann so nebenbei mit den anwesenden Piloten, wir könnten ja den Airstrip mieten um zu schleppen. Der Zufall wollte es, dass einer der Helipiloten, Richard, letztes Jahr bei Godfrey Wenness in Manilla Gleitschirmfliegen lernte. “Ja klar, wenn der letzte Flieger um 16:20 Uhr weg ist könnt ihr auf den Airstrip!”. Das war ein Erlebnis! Wir richteten unsere Winde ein und versuchten zu schleppen. Leider stellte der Wind vollständig ab. Nach drei erfolglosen Veruchen gab ich das Unterfangen auf und ich schleppte noch Thomas. Wunderbar! Beim 2. Versuch klappte es, leider riss der “Weak Link” (das ist die Sollbruchstelle bei zuviel Zug) als Thomas auf ca. 100m über Boden war. Es gab nur ein kleines Abgleiten auf die Landebahn des Airstrip…

Bild: Vorbereitungen für das Schleppen auf dem Airstrip. Thomas über dem Bellburn Airstrip. Im Hintergrund der südliche Teil der Bungles Bungles und der Vollmond. Die Sonne war leider schon weg, darum sieht man leider nicht mehr soviel von den Schönen Bungles.

Preparation for the PG towing

Bellburn Airstrip, Purnululu National Park, WA

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Plan B: Die Gibb River Road war immer noch zu, also ab nach Halls Creek.

16.05.2011

Eine weite Autofahrt. Zuerst verschafften wir uns aber noch einmal eine Übersicht über die Strassen und Nationalpärke an der Gibb River Road. Dazu fuhren wir noch einmal ins Visitor Center in Derby. “Leider alles bis auf weiteres geschlossen” hiess es da. Wir riefen dann noch extra beim zuständigen District Büro für die West Kimberleys an um zu erfahren wann der Windjana Gorge National Park geöffnet wird… “Das dauert mindestens bis zum Freitag Mittag”. Heute war Montag. Wir konnten nicht mehr länger warten, also Plan B:

Autofahrt über Fitzroy Crossing nach Halls Creek. Dort übernachten. Dann in den Purnululu National Park (Bungle Bungle). Dieser ist seit ca. 4 Tagen offen.

Nach einer langen Autofahrt kamen wir kurz vor dem Eindunklen in Halls Creek an und richteten uns auf dem dortigen Campingplatz mit dem SChnellaufbau ein (kein Vorzelt).

Bild: Die Gibb River Road und der Windjana Gorge National Park blieben bis auf weiteres geschlossen. Also Plan B: Keine Gibb River Road. Unterwegs trafen wir immer wieder auf gelegte Brände, anfangs Trockenzeit werden häufig solche gelegt, damit es bei einem richtigen Brand Ende Trockenzeit kein Desaster gibt.

National Parks closed

Burn off...

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