Goodbye Brazil!

16.11.2010

Nach einer ruhigen Nacht im Hotel in Sao Paulo (glücklich, dass wir wieder alles Gepäck beisammen hatten!) bescherte uns Brasilien zum Abschied den ganzen Tag Regen. Also war es nun doch Zeit, Brazil in Richtung New Zealand zu verlassen.

Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zum Flughafen. Beim Checkin hofften wir, dass dieses Mal alles glatt geht mit dem Gepäck.

Um 17:40 hoben wir ab Richtung Santiago de Chile für die erste Etappe unseres Fluges nach Auckland, New Zealand.

Bilder: Abschied am Flughafen Guraulhos in Sao Paulo. Beeindruckende Aussicht beim Anflug über die Anden auf Santiago de Chile um 21:00 Uhr Lokalzeit.

Letztes Foto in Brasilien am Flughafen Sao Paulo

Anflug auf Santiago de Chile ueber die Anden

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Wir haben ja schon immer gewusst, dass Thomas Gleitschirm etwas langsam ist, aber soooooooo langsam…

15.11.2010

…das hätten wir nicht für möglich gehalten!

Unser heutiger Tag war fast ein wenig stressig. Um 00:08 sollte unser Flieger in Fortaleza abheben, Checkin ging zwar ganz ohne Probleme…
Aber schon beim Checkin kam es uns etwas brasilianisch vor, die Flugnummer war nämlich auf keinem der Bildschirme verzeichnet. Und auf dem Ticket gab es natürlich auch keine Gate-Angabe, da wir relativ früh dran waren. Zudem mussten wir beim Checkin eine Telefonummer aus der Schweiz angeben, für Notfälle… (das hatten wir ja noch gar nie erlebt!). Um 23:30 wurden wir dann langsam etwas unruhig, immer noch keine Ansage. Wir begannen uns durchzufragen, ohne wirklichen Erfolg – “ja der Flieger der TAM komme dann schon” war die Antwort. Auf der Anzeigetafel immer noch nichts. Findet der Flug JJ3323 überhaupt statt???
Dann endlich: Um 23:55 Uhr wurde unser Flug für Gate I ausgerufen. Der A320 stand also doch für uns bereit. Der Flug verlief dann problemlos und wir waren rechtzeitig um 05:40 Uhr in Sao Paulo.

Dann ging die Story weiter. Unser Reisegepäck und Petras Gleitschirm kamen fast als erste Gepäckstücke über das Rollband geholpert. Thomas Gleitschirm war noch nicht in Sicht. Die Ankunftshalle leerte sich langsam, immer noch kein Gleitschirm… Dann kam noch ein Tierbehälter – und dann nichts mehr, wir standen alleine da. Das Rollband wurde ausgeschaltet. Thomas Gleitschirm kam nicht an! Wir wendeten uns an den Schalter, es wurde gefunkt und telefoniert. Kein Gepäckstück mehr im Flieger! Das Trackingsystem in Sao Paulo war auch gerade nicht verfügbar, also wurde ein Zettel ausgefüllt. Zum Glück hatten wir bereits ein Hotel gebucht, so konnten wir eine Adresse und eine Telefonummer hinterlegen. Der nächste Flieger aus Fortaleza sollte um 11:30 Uhr in Sao Paulo ankommen. Noch ca. 36 Stunden Zeit, dann geht unser Flug nach Chile und Neuseeland… genug Zeit, dachten wir, es kommen ja heute immer wieder Flieger von Fortaleza an.

Wir fuhren also ins Hotel und konnten gleich einchecken. Dann schliefen wir ein wenig… und dachten darüber nach, ob wir unseren Flug nach Neuseeland verschieben sollten. Per Skype fragten wir bei Globetrotter über die beste Strategie nach. Resultat: 1. Den Flug könnten wir bis 5 Stunden vor Abflug verschieben; 2. Die Flüge sind bis 26.11.2010 bereits ausgebucht. Also weiter warten. Um 11:45 Uhr kam dann ein erster Anruf von TAM: Das Gepäckstück sei jetzt in Sao Paulo, es werde im Verlaufe des Nachmittags ins Hotel gebracht. Schön, dachten wir. Dann gab es Lunch für uns und beruhigt witzelten wir: “Der Gleitschirm ist sicher bald da, das Hotel ist ja maximal 10 km vom Flughafen entfernt”.

Um 16:30 Uhr war immer noch nichts da. War der Gleitschirm verschwunden? Gestohlen? Lag er irgendwo auf dem Flughafen herum? Die Hotelcrew rief nochmals bei TAM an: Das Gepäckstück sei unterwegs, hiess es da… es komme sicher bald an. Schon 5 Stunden für 10 km…! – Um 17:30 Uhr immer noch nichts. Ein erneutes Telefon war aussichtslos, bei TAM war niemand mehr erreichbar.
Kurzerhand nahmen wir den Hotelbus und fuhren zum Flughafen. Dort rückte man erst nach zweimaligem Nachfragen bei einem Schalter dann die Telefonnumer vom “Lost and Found” Büro von TAM heraus. Thomas konnte dann selber telefonieren und wir wurden ins TAM Büro gelotst. Die Frau im Büro versicherte uns, dass der Schirm in den nächsten 15 Min. sicher im Hotel ankommen werde. Auf jeden Fall war der Schirm nicht mehr auf dem Flughafen, sie hätten das per Funk gecheckt.

Also fuhren wir um 18:30 Uhr wieder ins Hotel zurück. Um 19:30 war immer noch kein Gleitschirm geliefert worden. Wir gingen wieder an die Reception und versuchten die Telefonummern durch, die uns im TAM Büro ausgehändigt wurden. Niemand erreichbar!!! 8 Stunden für 10 km waren vergangen!!! Im Frust setzten wir uns in die Bar und bestellten zwei Caipis und schmiedeten eine Schlachtplan für den morgigen Tag. Wir planten, um 07:00 Uhr wieder zum Flughafen zu fahren und dann… wir kamen nicht weiter

…um 20:00 Uhr fuhr ein weisser, alter Kastenwagen vor dem Hotel vor… und ein Gleitschirm wurde ausgeladen… ENDLICH! Der Gleitschirm von Thomas brauchte also sagenhafte 8,5 Stunden für die 10km vom Flughafen bis ins Hotel. Rekordverdächtig laaaaangsam! Und ohne unsere Intervention wäre er wohl immer noch nicht da und würde irgendwo in einem Auto in Sao Paulo herumgefahren werden.

Der Tag nahm also doch noch ein gutes Ende und wir konnten nun beruhig zu Bett gehen.

Am TAM Schalter in Sao Paulo

Der Gleitschirm ist wieder da!

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Sonniges Brasilien!

14.11.2010

Unsere Brasilienreise mit Gleitschirmfliegen geht dem Ende entgegen.

Heute machten wir nach dem Frühstück einen Abstecher ins Dorf unterhalb des Hotels Pedra dos Ventos und verabschiedeten uns bei dieser Gelegenheit bei Kerginaldo, einem unserer Fahrer aus dem Dorf.

Es waren ganz besondere Momente, die wir hier und in diesem Land erleben durften.
Die Brasilianer sind äusserst liebenswürdige und fröhliche Menschen. Das werden wir uns immer wieder in Erinnerung rufen, wenn wir irgendwann wieder in der kalten Heimat sind. Manches war hier sehr extrem im Vergleich zu der reichen Schweiz. Die Strassen zum Beispiel, das sind zum Teil mörderische (Sand)Pisten. Oder das Dorf unterhalb des Hotels Pedra dos Ventos, Juatama. Dort leben 6000 Einwohner. Die meisten von ihnen holen ihr tägliches Wasser frühmorgens am Brunnen. Dank der staatlichen Förderung ist es zwar jetzt etwas besser als vor zwei Jahren, damals mussten sie ihr Wasser noch 10km entfernt im See holen. Und das zu Fuss oder mit Eselkarren…

Immerhin hat das Dorf einen Bahnhof. Zwei Mal am Tag kommt ein Zug (theoretisch). – Wann genau haben wir nicht herausgefunden, sonst hätte ich nämlich ein Foto gemacht…

Die Dörfer und Siedlungen auf unserer Flugroute sind noch abgelegener als Juatama. – Auch dort wurden wir immer herzlich und mit offenen Armen empfangen.

Alle Bilder von unserem Abstecher in den Nordosten von Brasilien findet ihr in unserer Fotogallerie.

Bilder: Sonnenaufgang um 05:14 Uhr. Bei einem der Brunnen in Juatama.

Sunrise im Hotel Pedra dos Ventos

An einem Brunnen in Juatama

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Noch an der Wärme…

13.10.2010

Wir haben uns entschlossen, noch zwei Tage bei Almeida im Hotel Pedro dos Ventos zu bleiben, bevor wir dann nach Sao Paulo und nach Neuseeland fliegen. Die anderen Piloten unserer Fluggruppe reisten heute ab, wir geniessen noch die Zeit an der Wärme.

Heute gab es einen Tag “Relaxen am Pool” und die Schirme für Neuseeland vorbereiten. “Profipilot” war wie immer mit von der Partie und unterstützte uns tatkräftig bei der Putzaktion der Gurtzeuge und der Schirme.

Profipilot bei der Putzaktion der Schirme und Gurtzeuge

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“Drive with Andy” – unsere treuen Helfer

12.11.2010

Ein Teil unseres Rückholteams. Meistens hat es wunderbar geklappt und man war auch nach langen Flügen um ca. 22:30 Uhr wieder im Hotel. Rekordverdächtige Organisation und Koordination von Andy und Paulo und Einsatz von den Fahrern!

So gingen heute nun unsere Flugwochen in Quixada zu Ende. Wir hatten eine tolle Zeit und es ruft nach WIEDERHOHLUNG!

Bild: Drei unserer brasilianischen Fahrer.

Unsere brasilianischen Fahrer

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