Vom “Lookout” zum “Lookcloud”

02.12.2010

Oder: Vom “Aussichtspunkt” zum “Wolkensichtpunkt”…

Wir starteten mit Wolken beim Mt. Cook Village – Am Morgen war nichts mehr zu sehen von den schönen Bergen und Gletschern. Am Lake Tekapo erwischten wir kurz eine blaue Störung, aber nachher war alles wieder zu (Wolken bis fast zum Boden).

Wir wollten eigentlich zum Mt. Hutt zum Fliegen. Das gaben wir aber gegen 14:00 Uhr auf und fuhren an den Lake Coleridge. – Im Niemandsland.

Dort campten wir beim Ryton Station Camping. Alleine. Ein 0$ Campingplatz zur Abwechslung.

Bild: Was ist das? Wer meint es zu wissen, schreibt bitte einen Kommentar zum Bild. Auflösung in ein paar Tagen 🙂

Spaghetti unter den Scheibenwischer

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Queenstown – Twizel – Mt. Cook

01.12.2010

Heute morgen war der Himmel wieder bedeckt. Die Wolkenbasis war so tief, dass wir beim Coronet Peak vorbeifuhren und uns über den Lindis Pass auf den Weg nach Twizel und weiter zum Mount Cook machten.

Das Wetter war dann ab Mittag auch wieder perfekt und wir wurden hinten beim Mt. Cook Village am späteren Nachmittag mit einer atemberaubenden Aussicht auf die 3000 er belohnt!

Wir richteten uns gleich dort für die Nacht ein, wieder ein ruhiger Campingplatz im Naturschutzgebiet…

Bild: Briefkasten Sightseeing in Queenstown am Morgen. Schon 250km weiter weg am Nachmittag, beim Kea Point Lookout (Mt. Cook Village) mit Sicht auf den 3754m hohen Mt. Cook.

Post Box Sightseeing in Queenstown

Kea Point Lookout Mt.Cook Village

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Queenstown – Unerwartetes Fliegen am Coronet Peak

30.11.2010

Heute nahmen wir es sehr gemütlich. Das Wetter machte am frühen Morgen einen schlechten Eindruck. Wir hatten auch ein wenig genug von der Fahrerei, darum fuhren wir heute nur eine kleine Etappe bis nach Queenstown. Da es noch früh war und die Wolken inzwischen aufgerissen hatten fuhren wir gleich Richtung Coronet Peak, in das Skigebiet von Queenstown. Kaum im Tal sahen wir schon die ersten Gleitschirme fliegen, also nichts wie rauf auf den Berg.

Im Sommer fahren dort die Bahnen nicht, man muss also auf jeden Fall mit den Auto rauf. Oben bei den Windspionen angekommen sahen wir gleich noch einen Delta starten. Der Wind war optimal. Also eine Zeit verlieren, auspacken – fliegen (fly when it’s flyable). Thomas machte so über Mittag einen einstündigen Thermik-Flug am Hang und landetet bei der Flightfarm (Achtung: Airspace, Queenstown hat einen Flughafen gleich um die Ecke).

Ich fuhr mit dem Wohnmobil zum Landeplatz und war noch vor Thomas da, so konnte auch alles fotografisch dokumentiert werden :-), dann quartierten wir uns auf dem Camping mitten in Queenstown ein.

Am Abend gingen wir dann zur Abwechslung einmal auswärts zum Essen. Queenstown hinterliess bei uns so ein wenig den Eindruck wie Interlaken. Nein, wahrscheinlich ist Interlaken eine Kopie von Queenstown mit all den Dingen die man hier machen kann…

Bild: Thomas nach dem Start auf dem Coronet Peak, 12 km von Queenstown. Restaurant/Bar “The Cow” in Queenstown.

Queenstown, Flying at Coronet Peak

Queenstown, Restaurant Bar The Cow

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Perfektes Timing für den Milford Sound

29.11.2010

Unser Wohnmobil war heute brav – keine Aussetzer und andere Probleme.

Nach einer ruhigen Nacht im Milford Sound National Park (Cascade Creek Camping) standen wir um 05:30 Uhr auf.
So hatten wir vor der ganzen Wohnmobil- und Buskarawane die Strasse zum Milford Sound ganz für uns alleine. Und unser Timing war perfekt! Gerade rechtzeitig waren wir am Milford Sound und konnten die atemberaubende Aussicht auf den Mitre Peak mit blauem Himmel und dekorativen Wolken geniessen (siehe Foto). 30 Minunten später war alles mit Wolken bedeckt und die Aussicht für alle Spätankömmlinge futsch.

Auf dem Weg zurück wurden wir zum “Dessert” noch von einem Kea begrüsst. Dann machten wir einige kleine Spaziergänge zu Wasserfällen und durch Wälder…

Wegen der bevorstehenden Wetteränderung im Fiordland machten wir uns gleich auf den Weg nach Queenstown und blieben nicht mehr im Nationalpark.

Bilder: Der Mitre Peak spiegelt sich am frühen Morgen im Milford Sound. Der gwunderige Kea.

Mitre Peak, Milford Sound

Kea

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Unser Wohnmobil streikte…

28.11.2010

…glücklicherweise nur vorübergehend.

Unsere Tagesetappe von Invercargill, ganz im Süden von Neuseeland, nach Te Anau und weiter Richtung Milford Sound wurde durch einen unerwarteten Streik unseres Wohnmobiles überschattet.

An dieser Kreuzung in Manapuri, 20 km vor Te Anau, fiel das Automatikgetriebe unserer Wohnung in den “Blockierzustand”. Beim Abbremsen schaltete es nicht mehr in die tieferen Gänge und blockierte. Und wir konnten das Gefährt an dieser Stelle weder vorwärts noch rückwärts bewegen… Wir probierten alles und schauten unter die Motorhaube. Das Ding war nicht mehr zu starten, geschweige denn zu bewegen. Zum Glück gab es in diesem kleinen Ort Mobiltelefonabdeckung (überall sonst, wo wir an diesem Tag unterwegs waren, hätten wir weniger Glück gehabt).

Die von der Wohnmobilvermietung schnell organisierte Pannenhilfe war zügig vor Ort (am Sonntag… der Pannendienst kam gleich mit Boot im Schlepptau). Und nach den 20 Minuten “Warten” auf der Kreuzung fand dann unser Wohnmobil doch wieder den Rank, respektive konnte wieder flott gemacht werden. Glück gehabt – sonst wären wir hier wohl für längere Zeit gestrandet.

Trotzdem liessen wir unser Gefährt in Te Anau noch einmal checken, bevor wir dann in Richtung Milford Sound weiterreisten. Der Grund für den Aussetzer liess sich nicht herausfinden. Eventuell Kondenswasser das die Elektronik störte…

Bild: Unser gegroundetes Wohnmobil fünf Meter vor der Kreuzung in Manapuri.

Streikendes Wohnmobil in Manapouri

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