Esperance – Great Ocean Drive und Le Grand National Park

05.04.2011

Von Esperance aus unternahmen wir einen Ausflug über die Great Ocean Road. Ein Strand schöner als der andere!

Danach packten wir unsere Badesachen und fuhren in den Le Grand National Park. In der Lucky Bay gabs ein erfrischendes Bad im kristallklaren und türkisblauen Meer (ca. 20 Grad Wassertemperatur). Während wir im Wasser waren, näherte sich weiter draussen ein dunkler Schatten unter der Wasseroberfläche. Dank des klaren Wassers konnten wir es genau sehen. – Wir beobachteten den Schatten genau, er kam etwas auf uns zu und wir liefen etwas zur Seite (wir waren etwa Oberschenkelhöhe im Wasser)… wahrscheinlich war es nur ein Rochen, der in der Bucht jagte. Bald verschwand er dann auch wieder im Dunkelblau des Meeres…

Die Strände im Le Grand National Park waren alle wunderschön, leider ist das Wasser schon etwas kalt, es ging gerade noch so knapp zum Baden. Auf einer der Waschbrett-Piste im Nationalpark zerstörten wir dann heute auch noch unsere schöne neue Funkantenne am Auto. Und wir entdeckten eine kleine, neue Ameisenkolonie im Auto – also sind wir diese Biester immer noch nicht ganz losgeworden seit Eucla. Also gingen wir zurück zum Campingplatz und hatten wieder einmal zu tun (Ameisenjagd und Autoflick).

Bild: An der Lucky Bay im Cape Le Grand National Park, West Australia.

Lucky Bay, Cape Le Grand National Park, WA

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Hyden – Esperance – wieder am Meer an der westaustralischen Südküste

04.04.2011

Wieder eine grössere Fahrtstrecke – aber diesmal nur 398 km. Zuerst kauften wir vor der Abfahrt noch einen Ersatzstecker für unseren Trailer, dann ging es wieder “on the road”. Die Montage des Steckers musste warten auf den nächsten Campingstopp. Keine Bremslichter und Blinker sind zwar eher sehr lästig, wenn hinter einem ein Roadtrain fährt… Wir schafften es aber ohne Zwischenfälle und wurden gegen Abend wieder mit Meerblick belohnt: Schneeweisse Strände und eine grössere Stadt am Meer mit einem riesigen Hafen (wenigstens die Schiffe darin waren riesig). Und hier hatte es auch erstaunlicherweise fast keine Fliegen mehr…

Bild: Am Meer direkt vor Esperance: Die Esplanade mit Dünen, Bänkli und Gehwegen. Im Rücken die grossen und schönen Villen auf der anderen Seite der Strasse (kein Bild, die muss man sich hier vorstellen).

Esplanade in Esperance, WA

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Lake Johnston – Hyden – Wave Rock

03.04.2011

Weiter ging unsere Reise auf der Staubpiste weitere 200 km bis nach Hyden. Eigentlich liegt diese kleine Stadt (mehr Dorf…), weit abgelegen im Hinterland von Perth. Aber den Wave-Rock in Hyden muss man einfach gesehen haben. Wir sahen ihn heute. Und machten auch noch einen Ausflug zu den Humps (ein weiterer Granitfelsen) und in die Caves mit den Aboriginals-Handabdrücken.

Schön wars, wenn nur diese lästigen Fliegen nicht wären – hunderte verfolgten uns heute!

Bilder: Morgenstimmung am Lake Johnston, 06:30 Uhr. In der grossen Welle am Wave Rock in Hyden.

Lake Johnston, WA

Wave Rock, Hyden (WA)

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Kalgoorlie Boulder – Burra Rock / Cave Hill / Lake Johnston – 4×4 Outback Tour (200km)

02.04.2011

Der Goldfields Discovery Trail führte uns heute über den Burra Rock zu den Cave Hills. Diese beiden Granitfelsen sind zwei von eingen dieser Felsen in dieser Gegend. Wir bestiegen die Felsen und hatten einen wunderschönen Ausblick über das Blätterdach der Eukalyptusbäume in die Ferne (…Bäume bis zum Horizont). Von den millionenalten Granitfelsen ging es weiter über einen 4×4 Track zur Victory Road. Der Track war gut befahrbar, wir meisterten unsere erste Outback 4×4 Strecke mit dem Anhänger im Schlepptau ohne Probleme. Nicht auszudenken, wenn man dort irgendwo im Nirgendwo eine Panne hätte… Auf jeden Fall brauchen solche Strecken viel mehr Zeit. Und wir machten wieder mal etwas kapputt – auf einer der 4×4 Pisten musste der Stecker für die Lichtversorgung des Trailers dran glauben. Wahrscheinlich hatte er sich auf der Fahrt gelöst und ist beim ewigen Aufschlagen auf der Piste abgerissen worden… Halb so schlimm, hat eh keinen Verkehr hier und es ist so staubig, dass man die Bremslichter und den Blinker in der Staubwolke sowieso nicht sieht.

Die bessere Strasse, die Victory Road, führte uns schliesslich bis zum Lake Johnston. Diesen Ort erkoren wir vor der Abfahrt schon als unseren heutigen Campingstopp.
Der Lake Johnston ist ein (momentan) fast trockener Salzsee. Durch die Bewirtschaftung und das Abholzen des Waldes in der Region stieg der Grundwasserspiegel an, weil keine tiefwurzelnden Pflanzen als Verbraucher da waren. Durch das Steigen des Grundwasserspiegels kam das Wasser irgendwann in eine sehr salzhaltige Bodenschicht und löste das Salz heraus – das Wasser wurde salzig. Der Boden in diesen Pfannen wurde wegen des Salzwassers für Pflanzen unfruchtbar und es entstanden aus den normalen alten Seen und Flussläufen sogenannte “Salzseen”. Der Süden von Westaustralien hat mit der Versalzung des Bodens ein riesiges Problem und es wurde versucht, die Bäume wieder aufzuforsten und den Grundwasserspiegel wieder zu senken. Leider noch nicht mit grossem Erfolg, das Gleichgewicht scheint bereits nicht mehr wieder herstellbar…

Am Lake Johnston kamen wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang an. An zwei Löchern in der sonst trockenen Seefläche sammelte sich das Wasser und wir konnten die riesigen Salzkristalle bewundern. Wunderbar anzuschauen! Dann gab es einen super Sonnenuntergang und später am Abend wieder dieser unglaubliche Sternenhimmel!

Bilder: Ein ausgebaggertes Loch im sonst trockenen See mit riesigen Salzkristallen am Rand. Bei Sonnenuntergang auf dem Lake Johnston.

Lake Johnston, Goldmines Discovery Trail, West Australia

Sunset at Lake Johnston

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Kalgoorlie-Boulder

01.04.2011

Für die Weiterfahrt rund um Westaustralien und Richtung Norden spendierten wir unserem Auto heute einen Satz neue Reifen. Mit den alten wäre die Reifenpanne nicht mehr weit gewesen, die Outbackstrassen sind wirklich schlecht. Also lieber gute Reifen, so bleiben wir dann von Überraschungen hoffentlich verschont.
Zudem wurde heute endlich auch der Autofunk installiert – jetzt sind wir wirklich schon Australier – jedenfalls was das Auto angeht.

PS: Die Temperaturen sind hier sehr angenehm: 27 Grad am Tag und ca. 11 Grad in der Nacht. Und stahlende Sonne, im Sommer soll es hier backofenheiss sein.

Bild: So sieht es überall rund um Kalgoorlie-Boulder aus. Dies ist zwar eine Nickelmine, die Goldminen sind aber nicht weit, gut bewacht und mit grossen Zäunen umgeben. Unser gefundenes Goldnugget haben wir gut versteckt, leider können wir hier heute kein Bild davon posten.

Mining in Kalgoorlie, WA

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